Weißes Gold – Schnitzkunst aus Afrika und Asien

Ab dem 3. März 2026 widmet sich das Schellhammer-Museum einem außergewöhnlichen Kapitel der Kunst- und Kulturgeschichte: der jahrhundertealten Tradition der Schnitzkunst aus dem sogenannten „weißen Gold“.

In Afrika wie auch in Asien entstanden aus diesem kostbaren Material kunstvolle Arbeiten von beeindruckender Detailtiefe – von rituellen Objekten über Ahnenfiguren bis hin zu fein gearbeiteten Reliefs und Miniaturen höfischer Kunst.

Die Ausstellung vereint ausgewählte Werke aus beiden Kulturkreisen und eröffnet einen differenzierten Blick auf die handwerkliche Meisterschaft, die kulturelle Bedeutung und die historischen Zusammenhänge dieser Kunstform.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die ästhetische Ausdruckskraft der Exponate, sondern auch ihre kulturelle Einbettung sowie der bewusste und reflektierte Umgang mit diesem traditionsreichen und heute sensibel betrachteten Material.

Wir laden Sie ein, die faszinierende Welt des „weißen Goldes“ zu entdecken – zwischen Spiritualität, Symbolik und außergewöhnlicher Präzision.

Zuwendungen von Elfenbein-Objekten
Aus Elfenbein vor dem 03.03.1947 hergestellte Schnitzereien oder andere Gegenstände dürfen heute nicht mehr veräußert werden. Häufig werden solche Objekte vererbt oder innerhalb der Familie weitergegeben.

Wenn kein persönlicher Bezug mehr besteht, stellt sich oft die Frage:
Was soll mit dem Objekt geschehen?

Unser Museum bietet eine verantwortungsvolle Alternative.

Wir bewahren diese Stücke, behandeln sie mit dem gebotenen Respekt und machen sie für Besucher zugänglich.